Memento Mori ist ein Film über eine Autopsie. Ein
menschlicher Körper wird von Pathologen auf seine
Todesursache hin genaustens untersucht und obduziert.
"Für mich war mein erstes Dabeisein während einer Autopsie
ein eindrückliches Erlebnis: Nirgends sonst wurde mir
meine Körperlichkeit, Gebrechlichkeit und Sterblichkeit
auf derart nachdrückliche Weise vor Augen geführt", sagt
der Realisator Patrick Bürge. "Gleichzeitig eröffnete
sich mir jedoch ein Blick in eine neue, unbekannte, faszinierende
Welt." Memento Mori: ein Versuch, ohne Effekthascherei
einen Blick auf ein Tabu zu wagen und damit existentielle
Fragen zu provozieren.
Im ersten Teil zeigt der Film den Ablauf einer Autopsie
- von der Ankunft der Leiche im pathologischen Institut
über den gesamten Vorgang der Obduktion bis zur Wiederherstellung
der Leiche und deren Aufbahrung in der Spitalkapelle.
Im zweiten Teil haben die Protagonisten das Wort: Wie
erleben Pathologen den Tabubruch der Leichenöffnung?
Welche Gefühle weckt die Entnahme des Gehirns? Warum
lässt der Autopsie-Helfer seine Familie über
seine Arbeit im Dunkeln?
PRESSE
/ PUBLIKATIONEN
Publikation über den
Film: Frankensteins Kinder (Film und Medizin). Herausgegeben
von Jutta Phillips-Krug und Cecilia Hausheer, Cantz Verlag
Buch und Regie: Patrick
Bürge
Kamera: Pio Corradi
Schnitt: Patrick Bürge
und Benoit Rossel
Produktion: YAK Film GmbH
und DAVI
AUSWERTUNG
Solothurner Filmtage
Internationale Studentenfilmtage "Sehsüchte"
Ausstellung "Frankensteins Kinder", Museum für
Gestaltung Zürich
Kino Lichtspiel Bern